Siedlungswesen

Allgemeine Ziele

  • Wohnen in Hollabrunn soll ökologisch & qualitativ hochwertig, energetisch effizient sein und den Menschen in den Vordergrund stellen.
  • Konfliktträchtige Nutzungen (Wohnen und Freizeit vs. Betriebe bzw. Hauptverkehrsverbindungen) vermeiden bzw. vorhandene Konflikte entschärfen
  • Maßnahmen zur Baulandmobilisierung in Siedlungs- und Betriebsgebieten (Reservenmanagement)
  • Die Zentrumsfunktion des Hauptplatzes und des Bereiches Amtsgasse, Brunnthalgasse, Rapfstrasse, Bahnstrasse, Badhausgasse sind zu erhalten und auszubauen.
  • Das Freizeitgelände ist als Einheit zusammenzuschliessen und sinnvoll zu erweitern.
  • Zentrumsferne Wohngebiete sind durch öffentlichen Verkehr zu erschließen.

Zentrum Hollabrunn sind der Hauptplatz und der Lothringerplatz

Die meisten Städte des Weinviertels sind ohne Zentrum entlang von Hauptstraßen aufgebaut.
Hollabrunn hat zwei echte Plätze in der Innenstadt samt Fussgängerzone zu bieten.
Diese Chance will Hollabrunn nutzen - mit einem belebten Zentrum als Einkaufsstadt mit Charme.
Neben einem ausgewogenen Branchenmix bietet dieses Zentrum sowohl feine Läden, als auch
Einkaufsmöglichkeiten für den Alltag.
Der 1 x wöchentlich stattfindende Wochenmarkt stellt eine besondere Attraktivierung des Zentrums dar, weil hier regionale Produkte angeboten werden. Diese Konzentration auf regionale Anbieter –
insbesondere im Lebensmittelbereich – soll erhalten und ausgeweitet werden – die Genussregion
Weinviertel hat viel zu bieten.

Hochwasserschutz

Ein nachhaltiges Hochwasserschutzkonzept (Retentionsräume) hat auch auf die – durch den
Klimawandel prognostizierten – Zunahmen der Hochwässer in Häufigkeit und Höhe Rücksicht zu
nehmen und ist für jede Katastralgemeinde zu erstellen.

Siedlungsentwicklung nach Prioritäten

Nutzung der vorhandenen Baulandreserven unter Berücksichtigung folgender Qualitätskriterien.

  • Ökologischer
  • Energetischer
  • Sozialer
  • Menschlicher

Vorhandene Nutzungskonflikte sind zu lösen – neue sind zu vermeiden (Umfahrung, B40, uä)
Um die Qualität der Stadtentwicklung voranzutreiben, wird für Neubauten (und große Umbauten) ein
Beirat eingerichtet, der größere Projekte überprüft.
Im Sinne der Energieeffizienz für Neubauten und insbesondere Renovierungen bietet die Gemeinde aktiv Informationen und fördert innovative Projekte im Bereich erneuerbarer Energien im Wohn- und Gewerbebau. Die Förderrichtlinien dazu sollen alle zwei Jahre verpflichtend überarbeitet werden.

Altlastensanierung

Gemeindegebäude sind umgehend zu sanieren und deren Nutzung zu optimieren.

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